Die eifrigen Leser ganzheitlicher Themen unter Ihnen werden wissen, dass es wiederholte Behauptungen gab, Quecksilber sei die Ursache für den beispiellosen Anstieg von Autismus in den letzten 20 Jahren. Das mag stimmen oder nicht, meines Wissens wurde es wissenschaftlich nicht sehr gut belegt. Unabhängig davon würde ich mir selbst oder meinem Kind aus genügend anderen Gründen niemals Quecksilber injizieren lassen.
Ein Zusammenhang mit Autismus, der offenbar ausreichend belegt wurde, besteht bei bestimmten Antidepressiva, nämlich SSRIs. Werden diese während der Schwangerschaft eingenommen, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind später an Autismus leidet; wird es in den frühen Stadien der Schwangerschaft eingenommen, ist sie sogar vierfach erhöht! Auch hier gilt: Es ist nicht so, als hätten wir nicht schon genug Gründe gehabt, diese Medikamente nicht einzunehmen. Aber jedenfalls ist dies ein weiterer.
Siehe den Bericht auf CNN: http://edition.cnn.com/2011/HEALTH/07/04/antidepressant.pregnancy.autism.risk/index.html.