Zellen des menschlichen Körpers haben ein elektrisches Potenzial, das sogenannte „Ruhepotenzial“. Je nach Gewebe liegt es bei etwa -70 mV. Es ist bekannt, dass Krebszellen ein reduziertes Ruhepotenzial aufweisen (siehe z. B. hier: http://cancerres.aacrjournals.org/content/40/6/1830.full.pdf). Tatsächlich wird gesagt, dass das Ruhepotenzial bei den meisten Krankheiten reduziert ist. Es wurden zahlreiche Therapien vorgeschlagen und als nützlich angepriesen, um das Zellpotenzial zu korrigieren und damit zur Heilung von Krankheiten beizutragen, manche davon chemischer, manche physikalischer Natur. Einige haben vorgeschlagen, dass der Beck-Blutzapper oder Dr. Clarks Zapper das Ruhepotenzial anheben und dadurch eine positive Wirkung erzielen könnten.

 

Wie dem auch sei, hier ist ein Forschungsergebnis, das einen völlig neuen Aspekt der ganzen Geschichte beleuchtet: nämlich Zellen, die, wenn ihr Ruhepotenzial absinkt, ANDERE, ENTFERNTE Zellen dazu veranlassen, krebsartig zu werden. Das könnte Teil der Antwort darauf sein, warum sich das alleinige Angreifen von Krebszellen in jeder Behandlung als nicht erfolgreich erwiesen hat.

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